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Insidertipp:
Mit Priceline Hotels zum Schnäppchenpreis buchen

In vielen Regionen der Welt kennen die Hotelpreise nur eine Richtung: Nach oben. Mit dem US-Portal Priceline.com ist es aber möglich fast überall auf der Welt tolle Hotelschnäppchen zu ergattern.

Das Thema ist sehr komplex, daher ist es uns an dieser Stelle unmöglich, alle Details und Feinheiten von Priceline hier darzustellen. Wir hoffen aber dass Ihr mit diesem Artikel die nötigen Grundlagen erhaltet um selbst erste Schritte mit Priceline zu gehen.

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Was ist Priceline?

Am einfachsten kann man Priceline mit ebay vergleichen. Anstatt auf Gegenstände bietet man auf Hotelzimmer, der Anbieter nimmt dieses Angebot an oder nicht. Das spannende daran: Man legt nur den genauen Reisezeitraum, die gewünschte Hotelklasse und ein Gebiet fest (z.B. New York Financial District oder Berlin Mitte). Dann wählt man sein Maximalgebot pro Nacht aus und erhält einen Zuschlag oder nicht. Das heißt man weiß vorher eigentlich nicht auf welches Hotel man bietet – kann dafür aber eine Menge Geld sparen. Es gibt aber einige Tricks und Kniffe die Hotels vorher zu identifizieren, so dass man nicht mehr ins Blaue hinein bietet.

Für wen ist Priceline geeignet:

Priceline ist ganz sicher nicht für jeden geeignet. Man muss bereit sein, sich ein wenig einzuarbeiten und zu informieren. Außerdem gibt es keine 100%ige Sicherheit ein ganz bestimmtes Hotel zu erhalten. Durch die Auswahl von Gebiet und Sterne-Zahl sind unliebsame Überraschungen aber ausgeschlossen.

Für wen ist Priceline nicht geeignet?

Für alle die schnell mal eben ein Hotel buchen wollen und keine Zeit oder Lust haben sich mit einem Portal wie Priceline zu beschäftigen.

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Die Grundlagen:

Wie in den USA üblich, bietet man bei Priceline immer auf ein Doppelzimmer. Die hier übliche Unterscheidung in den Einzel- & Doppelzimmer gibt es in den USA nicht. Es ist für den Preis völlig unerheblich ob man das Zimmer mit 1 oder 2 Personen belegt. Auch bei der Nutzung von Priceline in Deutschland, erhält man also immer ein Doppelzimmer. Priceline garantiert nichts weiter als das Zimmer, alle Zusatzwünsche wie Raucher- oder Nichtraucher-Zimmer müssen dann mit dem Hotel abgeklärt werden.

Für die Buchung bei Priceline ist eine Kreditkarte notwendig. Da Priceline ein US-Unternehmen ist, werden die Buchungen in US-Dollar abgerechnet. Je nach Kreditkarte können also im Schnitt 1 – 1,5% Zuschlag für die Zahlung in Fremdwährung anfallen. Außerdem wird die Zahlung sofort nach erfolgreichem Zuschlag fällig, Stornierungen sind nicht möglich.

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Die erste Hürde: Die Registrierung bei Priceline

Priceline ist auf den amerikanischen Markt zugeschnitten. Zwar akzeptiert Priceline ausdrücklich auch Kunden aus dem Rest der Welt aber schon bei der Eingabemaske der persönlichen Daten fällt die lokale Ausprägung doch auf und man muss seine persönlichen Daten ein wenig anpassen, damit sie in die Eingabemasken passen.

Dabei hat sich folgendes Schema bewährt:

Man gibt ganz normale seine Adresse ein. Als Bundesstaat wählt man einfach Delaware aus, das Kürzel dafür beträgt DE. Selbst der Priceline-Support empfiehlt deutschen Kunden diese Auswahl. Das die Länderauswahl dann United States lautet, soll nicht weiter stören, Priceline ist es in jedem Fall egal.

Eine weitere kleine Hürde ist die Angabe einer Telefonnummer, auch hier ist zwangsweise nicht die eigene Telefonnummer nötig. Man muss nur etwas eingeben und das sollte in das amerikanische Nummern-Schema XXX-XXX-XXXX passen. Hat man also die Telefonnummer 0340-123456 gibt man diese einfach als 340-123-4560 ein. Letztendlich ist es aber egal, was hier genau steht.

Was kann ich überhaupt sparen? Lohnt sich der ganze Aufwand?

Das ganze Vorgehen und die ganzen Erklärungen klingen sehr aufwändig und kompliziert. Zum teil stimmt das auch, aber eigentlich ist das Prinzip und das Vorgehen ganz einfach und hat man einmal ein Hotel zum Schnäppchenpreis “gewonnen” wird man meist nicht mehr anders buchen wollen. Mit ein wenig Routine und der Erfahrung von 2-3 Bietprozessen braucht man später nicht mehr als ein paar Minuten für die Vorab-Recherche.

Doch was kann man letztendlich wirklich sparen? Pauschal lässt sich das nicht beantworten. Ich habe in New York bereits in Hotels genächtigt die ganz reguläre Zimmerpreise von 400$/Nacht hatten. Dank Priceline gab es das Zimmer dann für 75$ – solch große Spannen sind aber die Ausnahme, realistisch sind Einsparungen von ca. 40-60% – manchmal auch weniger, z.B. während Großereignissen oder Ferien.

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Recherche

Doch mit der bloßen Registrierung bei Priceline ist es nicht getan. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Mit Hotelbuchungs-Plattformen wie Expedia.de oder Vergleichsseiten wie trivago.de sollte man erst einmal das Preisgefüge für den gewünschten Reisezeitraum recherchieren. Die zum Zeitpunkt der Reise geltenden Preise in der gewünschten Hotelkategorie sind ein guter Anhaltspunkt mit welchen Startpreisen man ansetzen sollte.

Außerdem sollte man sich klar werden wo man eigentlich schlafen möchte. New York City zum Beispiel ist in 18 Zonen aufgeteilt und nicht alle sind für Touristen gleichermaßen gut geeignet, weil z.B. die Anfahrtswege in die “Innenstadt” sehr weit sind.

Bleiben wir bei New York City – da sind es die folgenden 18 Zonen:

– Brooklyn
– Central Park South
– Chelsea Area
– Coney Island
– Downtown – Financial District
– Empire State Building Area
– Hell’s Kitchen
– Long Island City
– Lower East Side
– Madison Square Garden – Convention Area
– Midtown East
– Midtown West
– Morningside Heights – Harlem
– Queensborough Bridge
– SoHo – TriBeCa
– Times Square – Theatre District
– Upper East Side
– Upper West Side

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Jetzt wird es ernst: Wir bieten!

Tipp: Um den ganzen Bietprozess kennenzulernen empfiehlt es sich einmal das ganze mit Fantasiepreisen durchzuspielen. Einfach als Gebotspreis unrealistische 5$ eingeben und Ihr bucht ganz sicher kein Hotel, lernt aber den Prozess erst einmal näher kennen.

PricelinePriceline bietet neben der “Ersteigerungs-Funktion” auch ganz normale Hotels zum Buchen an. Um Hotels ersteigern zu können, wählen wir erst einmal die “Name Your Own price”-Funktion aus.

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PricelineIm sich öffnenden Fenster geben wir nun unsere Reisedaten und die gewünschte Zimmerzahl an. Gleichzeitig kann man bis zu 9 Zimmer buchen wobei jedes Zimmer mit 2 Personen belegt werden kann.

Nun klicken wir auf bid now – keine Angst, es kann noch gar nichts passieren!

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PricelineJetzt wird es schon komplizierter. Nun muss man sich zuerst einmal für ein gewünschtes Gebiet entscheiden, im Falle von New York sind das gleich 18 verschiedene Zonen. In anderen Städten wird es übersichtlicher, in Berlin sind es beispielsweise gerade einmal 4.

Im Falle von New York sind natürlich besonders die Manhattan-Zonen interessant aber halt auch teurer. Unter Umständen kann das Ausweichen in angrenzende Zonen durchaus interessant sein, so kann man beispielsweise in Jersey City für deutlich weniger Geld sehr gut übernachten – mit dem PATH Train ist man dann trotzdem binnen 15 Minuten in der Innenstadt. Ähnlich verhält es sich mit der Zone “Long Island City” – mit der Subway ist man in der Regel binnen 10-15 Minuten in Midtown Manhattan und spart noch einmal gute 50% im Vergleich zu einem Hotel in Manhattan.

Dies sind auf jeden Fall Überlegungen die man vorher anstellen sollte, man kann aber auch erst einmal probieren in den zentraleren Zonen zum Zug zu kommen. Scheitert man mit seinem Wunschpreis kann man noch immer in andere Zonen ausweichen.

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In wenigen Stunden setzen wir diesen Artikel fort! Wir bitten um ein wenig Geduld!

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