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Cache des Monats Juli 2018

Cache des Monats Juli 2018

Mal eben eine Dose machen? Das funktioniert bei unserem Cache des Monats Juli nicht. „Die Flut (Echtzeitcache Hamburg)“ (GC68CEC) ist, wie der Name schon sagt, ein Echtzeitcache. Das bedeutet, dass zwischen zwölf und zwanzig Personen im Kampf gegen die Zeit zusammenarbeiten müssen, um den Cache loggen zu können. Und das bedeutet bei „Die Flut“ auch, dass man viel Zeit und Motivation mit- bringen muss, denn eine Spielzeit von circa neun Stunden, in der ein Innenteam und zwei Außenteams gefordert sind zusammen ein Ziel zu erreichen, sollte man schon einplanen.

„Was die Außenteams an Tempo, Orientierung, Findigkeit und Kondition aufbringen müssen, benötigt das Innenteam an Koordination, Organisation, Hirnschmalz und höchster Konzentration“, verrät das Owner-Team, die „Behörde für Flut und Geocaching, bestehend aus „benebelter“, „Demon999“, „Frakajoja“, „Gummischuh“, „Quasimone“ und „Waldohreule27“. „Stressresistenz ist überall gefragt!“

Die Story der Flut spielt im Herzen Hamburgs. Eine Sturmflut droht und es gilt, die Stadt vor größerem Schaden zu bewahren. „Dass sich die Dinge dann weiterentwickeln, das hat seine Gründe, die wir hier nicht schon verraten möchten. Fest steht, dass die Außenteams einiges von unserer schönen Stadt zu sehen bekommen und auch das Innenteam unsere Perle näher kennen- lernt sowie am Ende zu Experten der Sturmflutbekämpfung geworden sein könnten.“

Die Owner selber sind echte Fans der sogenannten Echtzeitcaches, bei denen es auf Teamwork und „Wir-Gefühl“ ankommt, und haben alle größeren, verfügbaren bereits selber erlebt. Zum einen wollten sie die Cachelandschaft um ein solches Angebot in Hamburg erweitern. „Gleichzeitig wollten wir anhand des Erlebten bei den anderen Echtzeitcaches das Spielprinzip erweitern“, erklären sie. „Besonders unglücklich fanden wir häufig, dass eine einzige Baustelle oder verspäteter Bus zum unverschuldeten Aus führen konnte. Genau dort setzt unser neues Spielkonzept an.“ Dabei fliegt man bei einer falschen oder fehlenden Antwort nicht gleich raus, die Fehler dürfen sich aber nicht zu sehr summieren, sonst ist die Runde zu Ende. Die besten 20 Teams kann man in der Hall of Fame bewundern. Damit das funktioniert, haben sechs Leute eineinhalb Jahre am Cache gearbeitet.

„Neben der vielen Arbeit hatten wir natürlich auch unseren Spaß bei der Entwicklung der Angelegenheit. Rätsel aushecken, Wegführung planen, Videos drehen, mit dem HVV, der Polizei, der Deichverteidigung und vielen mehr sprechen und vieles mehr… da waren viele Köpfe gefragt.“ Und das gilt auch für die sehr aufwendige Wartung und Aktualisierung des Cache zum Beispiel bei Schienenersatzverkehr oder vielen anderen Problemen an den Spieltagen der Teams.

 

Die Meinung der Finder:

Und dann war es vollbracht – unser Einsatz beendet und wir wurden auch belohnt. Unser Innenteam kam mit zum Final und wir fanden alle wieder zusammen. Bei Limonade und Bier wurde sich ausgetauscht und erzählt. Erst da wurde uns richtig bewusst, wie gewaltig diese Flut wirklich war. Aber egal wie müde wir nach so einem Tag waren, überall erblickte man grinsende Gesichter und hörte begeisterte Berichte.

 

Respekt, wer so einen Cache auf die Beine stellt… weit über 1100 Telegramm-Nachrichten wurden hin und hergeschickt, gefühlt waren mindestens ebenso viele Aufgaben zu bewältigen.

 

Ein Cache der zuvor 2 Jahre Planung und Ausführung dauerte, den konnten wir erfolgreich meistern. Großes aber auch anstrengendes Kino der Owner!

 

An dieser Stelle möchte ich mich zunächst bei den Ownern für die Erstellung dieses Echtzeitcaches bedanken. Das war eine tolle Erfahrung, die ihresgleichen sucht.

 

GESCHAFFT!!! Das klang wie Musik in unserer aller Ohren, die Euphorie ließ etwas zu wünschen übrig, kam dann aber mit Verzögerung. Man geht hier schon knapp an seine Grenzen, was sich in erschöpften Gesichtern und müden Knochen und Muskeln abzeichnete. Fazit: Hamburg ist vorerst gerettet – der Schmerz geht, der Stolz bleibt.

 

Ein echt spannender und aufregender Tag, mit sehr viel Adrenalin und „Schwarmintelligenz“ ging zu Ende. Ein riesen Dankeschön an das gesamten LBC Team und natürlich an die Owner. Ihr habt da echt was Geiles erschaffen!

 

Nicht immer ganz einfach gerieten wir öfters in Zeitnot, doch konnten wir auch zwischendurch gut verschnaufen. Die ersten nicht gelösten Aufgaben, die wir gerne mal dem Zeitdruck zu verdanken hatten, ließen uns nur umso koordinierter vorgehen. Im Laufe des Tages wurden wir zu einem eingespielten Team und ich danke allen für dieses Erlebnis. Dieser Cache wird mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Als mein erster Echtzeitcache habe ich nie mit so einem tollen Ergebnis gerechnet. Vielen Dank für die viele Mühe und den netten Abschluss an die Owner.

 

Ein Cache mit einer aufregenden Story, der mir als Außenteam von Geogamer viel Spaß gemacht hat. Durch die Echtzeitanforderungen ist der Cache auch nicht mit einem normalen Multi zu vergleichen. Aufgrund unserer beschrankten (kein Schreibfehler) Erkennung haben jetzt aber einige Leute einen nassen Keller. Ein Cache mit einer aufregenden Story, der mir als Außenteam von Geogamer viel Spaß gemacht hat. Durch die Echtzeitanforderungen ist der Cache auch nicht mit einem normalen Multi zu vergleichen.

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