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Cache des Monats März 2018

Cache des Monats März 2018

Manchmal hat man ein Thema für einen Cache, dass vielleicht im ersten Augenblick niemanden vom Hocker haut. Wenn man es aber gut verpackt und sich an den einzelnen Stationen seines Multis auch noch einiges einfallen lässt, kann so eine Idee auch schon einmal so viele Fans finden und begeistern, dass aus ihr der Cache des Monats wird. So geht es „Beorngar“ alias Christian Wörmann und „TCapitano“ alias Alf Windhorst mit ihrem Cache „Die Erfindung des Telefons“. Beide haben lange Jahre in Friedrichsdorf gelebt. Hier gibt es viele unter Denkmalschutz stehende Originalschauplätze, wo Philipp Reis gelebt und gearbeitet hat und auch seine letzte Ruhestätte ist hier. Der Physiker hat mit seinen Erfindungen wesentlich zur Entwicklung des Telefons bei- getragen. Die beiden Owner hatten schnell die Idee, einen klassischen

„Zeige-Geocache“ für die tollen Orte zu entwickeln, in dem aber auch die Historie eine große Rolle spielen sollte, da viele Menschen bis heute glauben, Graham Bell hätte das Telefon erfunden. „Da das Thema auf den ersten Blick etwas trocken wirkt und das Spielfeld sich in der historischen Innenstadt befindet, war es uns wichtig, mit kniffligen Aufgaben und einigen Überraschungen für viel Spaß zu sorgen.“

Auch wenn der Cache nicht mit Elektronik geizt, freuen sich die sehr erfahrenen Geocacher und Owner, wenn sich die Dosensucher auf den Cache und seine teils tragischen Hintergründe einlassen. „Um die geschichtlichen Details vermitteln zu können, entwickelten wir die speziell für Smartphones optimierte Webseite www.telephon.me und zeigen dort nach der Eingabe der jeweiligen Stations-Pin immer den geschichlichen Background auf dem Zeitstrahl der Ereignisse.“ Da die Stationen an denkmalgeschützten Gebäuden spielen, war die größte Herausforderung Verstecke zu entwickeln, bei denen keine Kollateral schäden beim Suchen entstehen.

„Alles musste mit mehreren Ämtern der Stadtverwaltung abgestimmt und durch diese genehmigt werden und so war dies neben der Detailverliebtheit, um auch kleinste Details stimmig zu gestalten, der größte zeitliche Aufwand.“ Aber die Zusammenarbeit lohnt: Eine Station spielt sich in der Stadtbücherei ab, wo sie ein Buch deponieren durften, das auch ganz offiziell in die Bücherei-Datenbank eingepflegt wurde.

Und für alle denen das noch nicht reicht, für den haben sich die bei- den Owner noch einen besonderen Gaststar für ihren Cache mit an Bord geholt, der seine Unterstützung im Vorfeld gleich unkompliziert zugesagt hatte. Wer das ist, dass erfahre nur die, die sich mit der Historie rund um „Die Erfindung des Telefons“ befassen. „Das Wichtigste ist für uns, wenn nach dem Besuch des Caches hängen bleibt, dass ein kleiner Friedrichsdorfer Lehrer hier in Deutschland das Gerät erfunden hat, das auch in unserem Spiel allgegenwärtig ist.“ Was die Suchenden mitbringen sollten? Definitiv Zeit, da sind sich die Owner einig, der perfekte Ansatz sei „Slowcaching“, bei dem man sich gemütlich in ein Café setzt, um gestellte Rätsel zu lösen und sich auf die Geschichte so richtig einlassen zu können.

 

Aber lasst nun die Community sprechen! Nachfolgend ein paar Auszüge aus den Logs der bisherigen Finder:

Zusammen mit Gizmoline heute bei schönstem Wetter diesen Multi in Friedrichsdorf besucht. Ein wirklich lehrreiche Runde durch den Ort, in der Tat war mir neu, das nicht Bell, sondern Philipp Reis das Telefon erfunden hat. Danke für die Geschichtsstunde und die toll gemachten Stationen.

 

Das Final war auch sehr schön und zum Thema passend, von mir gibts für den schönen Multi auf jeden Fall einen FP.

 

Heute haben wir noch viel von der interessanten Geschichte um Philip Reis erfahren. Es war eine schöne Runde durch den Ort, die klasse gestalteten Stages ließen die Zeit wie im Fluge vergehen.

 

Eigentlich sollte dieser Cache heute nur der Aufwärmer werden. Aber gleich die erste Station war witzig gemacht und man konnte sehen, dass uns ein gewisser Herr hier durch die ganze Stadt begleiten würde. Wir trafen auf schön gemachte Stages mit lösbaren Rätseln und konnten alle Dinge betrachten, mit denen die Stadt dem großen Erfinder die Ehre erweist. Insgesamt eine runde Sache. Vielen Dank fürs Auslegen.

 

Hier kann ich nur meinen Hut ziehen. Das ist ein sehr facettenreicher Multi der absoluten Extraklasse, der von vorn bis hinten absolut stimmig ist!

 

Es gibt ganz viele Gründe, sich an diesen Multi mit Hochachtung, Begeisterung und Dankbarkeit zu erinnern: Alles, vom Stil- mittel der Wegführung über die zum Teil auch anspruchsvollen Aufgaben bis zu den phantasievollen und abwechslungsreichen Stationen, passt zum Thema. Wir haben Orte in Friedrichsdorf kennengelernt, die wir vom Vorgänger dieses Multis noch nicht kannten. Die Historie war uns da- gegen weitgehend schon bekannt. Die Gegenüberstellung „Damals – heute“ hat mir sehr gut gefallen. Ein besonderes Geschenk ist die PDF-Datei mit Fakten und Hintergründen zum Cache. Die schriftliche sowie die handwerkliche Ausarbeitung ist perfekt. Und vor allem: Liebevolle Details und Humor kommen auch nicht zu kurz.

 

Eine sehr abwechslungsreiche, kurzweilige und informative Runde, jede Station ein kleines Highlight (da könnte  wir einiges in höchsten Tönen loben, aber Spoilern is nich).

 

Ich sage 1000 Dank für diesen gelungen und genial umgesetzten Cache! Auf jeden Fall komme ich wieder!

 

Ihr habt das grandios gemacht!!! Eine dicke blaue Schleife ich ja wohl selbstverständlich! Ein grandioses Zusammenspiel aus “Ist und Soll” – lehrreich und durchweg unterhaltsam, auch immer mal wieder fordernd – einfach so wie ich es mag. Hach, ich bin noch immer hin und weg.

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